Praktikumsbericht
Spanische Klänge in Köln-Sülz
Antonio Quintana García machte ein Praktikum bei Firma Zausch im April 2003 im Rahmen eines Leonardo-Austauschprojekts.
Er berichtet über seine Erfahrungen im Rahmen eines Interviews.
Interview
Nachgefragt bei Antonio Quintana García
Was hat Ihnen bei Firma Zausch besonders gefallen?
Besonders gut hat mir der nette Umgang mit den Kollegen gefallen. Außerdem habe ich einiges bei Zausch gelernt. Zum Beispiel konnte ich meine Kenntnisse in ASP und ASP.NET vertiefen. Diese beiden Programmierumgebungen kannte ich bisher noch nicht so gut.
Welche Unterschiede sehen Sie in der spanischen Ausbildung im Vergleich zur deutschen?
Zunächst einmal ist die Länge unterschiedlich. Hier dauert die Ausbildung drei Jahre, in Spanien nur zwei. Gut gefällt mir, dass man schon im ersten Jahr im Betrieb arbeitet. In Spanien geht man erst im zweiten Ausbildungsjahr zur Firma, und dann nur für drei Monate. Dafür legt man dort in der Schule viel Wert auf einen umfassenden Überblick. In Deutschland ist man schnell spezialisiert.
Halten Sie einen Auslandsaufenthalt für sinnvoll?
Ja, auf jeden Fall. Man lernt viel, auch in kultureller Hinsicht. Ich habe neben der Berufsschule und der Arbeit bei Zausch auch viel Kunst und Museen gesehen.
Wie sieht Ihre weitere Ausbildung aus und was möchten Sie danach tun?
Ich möchte einen PHP-Kurs belegen und auch weitere Fortschritte in ASP und ASP.NET machen. In Spanien habe ich vor meinem Abschluss noch ein Praktikum vor mir. Danach möchte ich gerne als Anwendungsentwickler arbeiten.
Können Sie sich vorstellen in Deutschland zu arbeiten?
Es gefällt mir hier sehr gut. Aber leider hapert es noch etwas mit der Sprache. Ich würde Deutschland gerne noch besser kennen lernen, vielleicht komme ich wieder. Den Kontakt mit Zausch möchte ich gerne weiter aufrechterhalten.
Interview und Übersetzung aus dem Spanischen: Rebecca Küpper