Erfahrungsbericht
Flexibles Projektmanagement mit dem Ressourcenplaner
Das Zentrum für Verbrennungstechnik
Das Kölner
Zentrum für Verbrennungstechnik im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR),
eine Abteilung des DLR-Instituts für Antriebstechnik, ermöglicht internen und externen Partnern,
Brennkammerversuche unter realistischen Bedingungen für Druck und Temperatur in verschiedenen
Leistungsklassen durchzuführen.
Die verschiedenen Teststände bieten den Anwendern aus Luftfahrt- und Energietechnik eine
Versuchsinfrastruktur, die Untersuchungen von Brennkammern der nächsten Generation erlaubt.
Die Prüfstände werden durch qualifizierte Ingenieure und Techniker betreut und von Partnern
aus Wissenschaft und Industrie genutzt, unter anderem der Universität Bochum, der Siemens AG und Rolls Royce.
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Die neue Softwarelösung
Um dem wachsenden Auftragsvolumen mit einer zukunftsfähigen Projektplanung zu begegnen,
entschied sich das Zentrum für Verbrennungstechnik im Jahre 2009 für den Einsatz einer neuen
Software. Diese sollte die vorhandenen Lösungen aus Planung, Auftragsmanagement und Controlling
unter einem Dach vereinen.
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Der Ressourcenplaner
Die Experten von Zausch entwickelten daraufhin eine neue Webanwendung unter ASP.NET,
die auf die Prozesse des Zentrums zugeschnitten ist.
Im Mittelpunkt der Software steht dabei eine flexible Projektplanung, welche die Zuweisung aller
benötigten Ressourcen ermöglicht. Dazu gehören neben den Prüfständen auch Anlagen und das Personal der
Abteilungen. Darüber hinaus können die Kapazitäten der Anlagen, der Schichtbetrieb, Wartungszeiträume und
Urlaubszeiten berücksichtigt werden. Eine Verschiebe-Funktion erlaubt das Verschieben ganzer Projektstränge,
inklusive abhängiger Ressourcen.
Daneben bietet der Ressourcenplaner die Möglichkeit, Personalstunden, Nutzungs- und Verbrauchsdaten
für die spätere Abrechnung projektbezogen zu kumulieren.
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Die Zausch GmbH
Die Zausch GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung maßgeschneiderter Datenbanklösungen
und Webanwendungen für administrative Aufgaben und Projektmanagement im Forschungsbereich.
Für das Projekt wollten wir einen Partner, der sich mit unseren Anforderungen im Detail
auseinandersetzt und für uns die passende Lösung entwickelt,
erinnert sich Ansgar Kampmann, Leiter des Softwareprojekts.
Zausch hat alle für uns wichtigen Punkte berücksichtigt und in eine anwenderfreundliche Software umgesetzt.
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Fünf Fragen an Ansgar Kampmann, Versuchsingenieur und Qualitätsbeauftragter im Zentrum für Verbrennungstechnik
- Mitarbeiterin:
- Wer nutzt die Software Ressourcenplaner?
- Kampmann:
- Die Software wird von allen Mitarbeitern im Zentrum für Verbrennungstechnik verwendet. Wir haben aber die Möglichkeit, den Zugriff
auf bestimmte Bereiche durch Nutzerrechte zu regeln.
- Mitarbeiterin:
- Wie wurde das Projekt vorbereitet?
- Kampmann:
- Wir haben alle Beteiligten an einen Tisch geholt und die Anforderungen in einem gemeinsamen Workshop mit der Firma Zausch abgestimmt. Dabei konnte jeder seine Punkte in das Konzept einbringen.
- Mitarbeiterin:
- Was war Ihnen für die neue Lösung besonders wichtig?
- Kampmann:
- Für uns war es wichtig, dass wir zum Beispiel neue Mitarbeiter oder Anlagen in das System ohne großen Aufwand einpflegen können.
Wir wollten hier gerne flexibel sein.
- Mitarbeiterin:
- Was unterscheidet den Ressourcenplaner von anderen Planungswerkzeugen?
- Kampmann:
- Wir brauchen ein Werkzeug, bei dem Planung und Projektabrechnung nahtlos ineinander greifen.
Zudem gibt es bei uns spezielle Betrachtungsweisen, zum Beispiel im Hinblick auf die Anlagenkapazitäten,
die Schichtplanung oder unsere Unternehmenskennzahlen.
- Mitarbeiterin
- Wie sieht es mit der Weiterentwicklung der Software aus?
- Kampmann:
- Wir haben bereits entschieden, einige neue Verfahren in den Ressourcenplaner aufzunehmen.
Erweiterungen lassen sich gut integrieren und wir können die Umsetzung mit gestalten.
Gespräch vom Dezember 2010
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