Erfahrungsbericht
IMBA-Software auf internationalem Kurs
Innovative Evaluationssoftware von Zausch
Die Projektgruppe
Für das IMBA-Team, bestehend aus der Gesellschaft für Mensch
und Arbeit mbH (MundA)
in Essen, dem Kölner Institut für Qualitätssicherung
in Prävention und Rehabilitation (iqpr)
und der Miro GmbH
in Siegen, hat die Kölner Firma Zausch eine neue innovative Software
für das IMBA-Verfahren entwickelt. IMBA steht für Integration
von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt.
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Das Projekt
Die IMBA-Gruppe beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit dem Projekt
„Integration von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt“
(IMBA) und hat das erfolgreiche IMBA-Verfahren entwickelt. Mit IMBA lassen sich Arbeitsplatzanforderungen
und menschliche Fähigkeiten durch einheitliche, definierte Merkmale
beschreiben und direkt miteinander vergleichen.
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Bundesweiter Einsatz
In Papierform sind IMBA-Bögen seit 2000 bundesweit in Berufsförderungswerken
im Einsatz, außerdem beim Autohersteller Ford in Köln. Und
inzwischen hat das IMBA-Team in Schulungen rund 600 Ärzten, Psychologen,
Mitarbeitern der Arbeitsämter und Integrationsfachleuten die IMBA-Methode
beigebracht. Für das innovative Profilvergleichs- und Dokumentationsverfahren
für die Prävention und Rehabilitation wollte das Team eine
effiziente Softwarelösung realisieren.
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Die standardisierte Lösung
Auf
der Grundlage des vorhandenen Prototyps programmierten die Experten
der Zausch System Software GmbH in Köln daher eine Intranetfähige
Version unter ASP.NET, die plattformunabhängig eingesetzt werden
kann.
Alle Oberflächen und Schnittstellen basieren auf gängigen
Standards wie XML, HTML, CSS und WAI.
Durch ein innovatives Adapterkonzept lässt sich die IMBA-Intranetsoftware
problemlos auf verschiedenen Betriebssystemen und mit Access®-,
Oracle®- oder SQL-Datenbanken betreiben. Das Team kann das Programm
in unterschiedlichen Sprachen und für alle Oberflächen anbieten.
Sensible Daten werden über Passwörter und Verschlüsselung
geschützt.
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Profilvergleich am Bildschirm
Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können die IMBA-Software mit
dem Profilvergleich einfach, schnell und sicher auf ihre Intranet-Systeme
aufsetzen. Mitarbeiter und medizinische Experten erfassen die Punktwerte
für den Vergleich am Bildschirm. Somit können die Beteiligten auf
einen Blick sehen, ob ein Bewerber mit seinen individuellen Fähigkeiten
und Einschränkungen für eine offene Stelle geeignet ist. Oder an welchen
Punkten man den Arbeitsplatz umgestalten muss.
"Zausch ist auf unsere Wünsche zur Gestaltung der Software genau
eingegangen"
, berichtet Dr. Christian Rexrodt, Projektleiter und Geschäftsführer
von MundA GmbH. "Die Lösung ist erweiterbar und die
Oberflächen sind benutzerfreundlich."
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Die Zausch GmbH
Die Zausch GmbH ist Spezialist für Datenbank- und
und Internetlösungen und deren kundenorientierte Anpassung.
"Bei Zausch sind die Wege kurz und die Zusammenarbeit effektiv"
, erinnert sich
Dr. Christian Rexrodt. "Immer wenn es nötig war, haben die Mitarbeiter äußerst
flexibel und kompetent reagiert. Wir sind sehr zufrieden."
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Profilvergleich auf Knopfdruck
Fünf Fragen an Dr. Christian Rexrodt, Projektleiter und Geschäftsführer
von MundA GmbH
- Mitarbeiterin
- Was ist die besondere Stärke des IMBA-Profilvergleichs?
- Dr. Rexrodt
- IMBA führt die unterschiedlichen Fachleute zusammen, die in Betrieben
mit dem Einrichten von Arbeitsplätzen zu tun haben: Ärzte, Psychologen und
Arbeitswissenschaftler verstehen sich dadurch besser.
- Mitarbeiterin
- Warum haben Sie das IMBA-System zur Software-Lösung gemacht?
- Dr. Rexrodt
- Wir wollten IMBA noch anwenderfreundlicher machen – und
schneller. Das haben wir auch erreicht: Ein Profilvergleich von Hand
dauert eine halbe Stunde. Die Software macht alles auf Knopfdruck.
- Mitarbeiterin
- Wie sicher ist die Software IMBA?
- Dr. Rexrodt
- Wenn man alle Möglichkeiten ausnutzt, ist hohe Datensicherheit
gewährleistet. IMBA bietet zum Beispiel Passwörter oder die Verschlüsselung
von Daten.
- Mitarbeiterin
- Wie funktionieren die Wartung und die Softwareinstallation?
- Dr. Rexrodt
- Die Software lässt sich sehr einfach installieren – die
Installationsroutine ist wirklich schön geworden. Und bei Schwierigkeiten beim Betrieb stehen die Experten von Zausch jederzeit als Ansprechpartner zur
Verfügung.
- Mitarbeiterin
- Wie kommt IMBA bei Ihren Kunden an?
- Dr. Rexrodt
- Sehr gut. Demnächst wird die
Software unter anderem sogar in Rehabilitationszentren in
der Slowakei und in Litauen eingesetzt. Ford
nutzt IMBA schon seit einiger Zeit, und hat zum
„Jahr des behinderten Menschen“ damit einen
Preis gewonnen.
Gespräch vom 8. August 2003
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